• Anita Schürch

Belp - Strassenumfrage zu Sorgender Gemeinschaft

Aktualisiert: 22. März

Was wird ein Forschungsteam erfahren, wenn es einen Tag lang an verschiedenen Orten in Belp das Gespräch mit Passant:innen sucht? Diese Frage stellte sich Karin van Holten und Anita Schürch vom CareComLabs-Team, als sie am Morgen des 23. Februar mit offenen Ohren und gespitztem Bleistift loszogen. Speziell interessierte sie, ob die Bevölkerung von der «Sorgenden Gemeinde Belp» schon mal etwas gehört hat? Aber auch: Was denken in Belp lebenden Menschen über Nachbarschaft und gegenseitige Unterstützung ? Oder: Mit welchen Ideen lässt sich aus ihrer Sicht das Zusammenleben in Belp fördern?

Trotz oder vielleicht gerade wegen der Coronazeit wurde rasch deutlich: Die «Sorgende Gemeinde Belp» ist keine Unbekannte mehr. Fast die Hälfte der vor dem Coop, der Bäckerei Fahrni und auf der Bahnhofstrasse zufällig angesprochenen Personen gab an, schon davon gehört zu haben. Überdeutlich wurde auch: Belperinnen und Belper machen sich durchaus Gedanken, wie das «Fürenang-Luege» im Alltag gelebt werden kann. Oft tun sie es bereits, doch fragen sie sich auch mit Ernsthaftigkeit und Kreativität, was das Zusammenleben weiter verbessern könnte. Ad-hoc wurden überraschend konkrete Ideen entwickelt.


Doch wie soll es nun weitergehen? Nicht nur die Einwohnerinnen und Einwohner, auch die Gemeinde soll mittun, wurde verschiedentlich gefordert. Erfreulicherweise gibt es hierzu bereits eine klare Absichtserklärung: Dank des neuen Legislaturschwerpunkts «Sorgende Gemeinde» hat sich ein Fachausschuss zur Sozialkommission gebildet, der dem Thema zusätzliche Aufmerksamkeit und Ressourcen schenken soll. Die Kirchen und die Spitex sind bereits im Boot – jetzt braucht es vor allem noch mehr engagierte Menschen aus der Bevölkerung, die sich fürs Zusammenleben im Quartier einsetzen wollen. Am 26. April treffen sich Interessierte, um konkrete Themen zu identifizieren und erste Arbeitsgruppen zu bilden.



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